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"Pumpen" - 228 Artikel

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Gartenbrunnen mit Pumpen – Gartenbewässerung auf die ursprünglichste Art

Ein gepflegter Garten muss regelmäßig bewässert werden, damit alles grünt und blüht. Das macht sich natürlich auf der Wasserrechnung bemerkbar, immerhin ist Trinkwasser ein kostbares Gut, mit dem schonend umgegangen werden muss. Wem der Platz für Zisternen und Regenfässer fehlt oder wer einfach einen höheren Wasserbedarf hat, ist mit einem Gartenbrunnen gut beraten.

Was ist zu beachten?

Jede Grundwasserbohrung ist genehmigungspflichtig und fällt in die Zuständigkeit der Unteren Wasserbehörde. Hier werden Ihnen die rechtlichen Bedingungen, die Bodenbeschaffenheit, die Grundwassertiefe und die Art der erlaubten Grundwassernutzung mitgeteilt.

Meist ist das Grundwasser nur als Brauchwasser zur Gartenbewässerung, für die Toilettenspülung oder für die Waschmaschine geeignet. Grundwasserleitungen müssen immer getrennt vom öffentlichen Wasserleitungssystem installiert werden. Brunnen dürfen außerdem keine bestehenden öffentlichen Wasser-, Gas-, Elektro- oder sonstige Leitungen berühren.

Brunnenwasser kann nur mit einer zusätzlichen Genehmigung durch das Gesundheitsamt, das eine jährlich zu wiederholende Laboruntersuchung veranlasst, als Trinkwasser verwendet werden.

Einen Brunnen selbst zu schlagen oder zu bohren, ist sehr kraftaufwendig und zeitintensiv. Deshalb ist vor allem bei Grundwasser in mehr als 9m Tiefe oder bei ungünstigen Bodengegebenheiten (Wackersteine/Felsen, feste Erdschichten usw.) der Gang zum Fachbetrieb ratsam, denn Brunnenbauer können bis 20m tiefe Gartenbrunnen bohren.

Vorbemerkungen unabhängig der Brunnenart

Jeder Brunnen sollte nicht nur bis zur ersten wasserführenden Schicht reichen, sondern mindestens 2m tiefer, da bei Trockenheit der Wasserspiegel sinkt.

Materialien
- spezielle blaue Brunnenrohre nutzen
- geeignete Dichtungsmittel: Hanf, Fermit
- Rohrenden müssen in den Verbindungsmuffen aneinanderstoßen

Der Brunnen muss vor der Inbetriebnahme mit einer Spülmuffe zum Gegenspülen gespült werden, um Sand, Erde und sonstige Schmutzteilchen aus dem Brunnenrohr zu entfernen und ein Zusetzen der Filteröffnungen zu verhindern.

 

Die verschiedenen Brunnenarten

Der Schachtbrunnen

- 2 – 4m Durchmesser
- für maximal 8m tiefe Brunnen
- umfangreiche Erdarbeiten
- Mauer aus Steinen oder Betonringen
- geringes Wasseraufkommen durch Schlitze im Mauerwerk oder offene Sohle
- lässt sich gut als Zierbrunnen gestalten

Der Schlag- oder Rammbrunnen

 

- ideal zur Gartenbewässerung und zur Tierversorgung
- für bis zu 7m tiefe Brunnen
- maximal 7 Jahre nutzbar

Der Rammbrunnen wird aus speziellen Stahlrohren aufgebaut. Der unterste Teil besteht dabei aus einem spitz auslaufenden Stahlrohr, das entweder gelocht oder geschlitzt ist. Dieses wird durch Rammen in den Boden getrieben. Später dienen die Öffnungen als Filter und Grundwassereinlass. Bis zur Oberfläche werden dann vollwandige Rohre aufgesetzt.

 

Der Bohrbrunnen

 

- Brunnendurchmesser 10cm – 2m
- für Brunnen bis 20m Tiefe
- geringer Erdaushub
- als Trinkwasserbrunnen geeignet
- langlebig

Für einen Bohrbrunnen wird eine Erdbohrung durchgeführt. Heimwerker nutzen dafür ein Handerdbohrgerät mit passenden Verlängerungen und arbeiten sich damit bis zum Grundwasser vor. Anschließend wird der Bohrer entfernt und das Bohrrohr eingesetzt. Mit einem Plunscher, auch Kiespumpe oder -büchse genannt, wird dann durch wiederholtes Ablassen und wuchtiges Aufschlagen auf den Grund Kies und Sand abgebaut, wodurch das beschwerte Bohrrohr weiter in das Erdreich hineinrutscht. Ist die endgültige Tiefe erreicht, wird das Bohrrohr entfernt und das Filterrohr und entsprechende Rohrverlängerungen, die einen mindestens 10cm geringeren Durchmesser haben, eingelassen. Die ringförmige Öffnung wird mit Filterkies ausgefüllt.

 

Der Spülbrunnen

Beim Spülbrunnen wird der Brunnenschacht durch Wasserdruck mit einer speziellen Hochdruckpistole erzeugt. Dieser Brunnentyp ist nur wenige Jahre nutzbar.

Pumpentechnik für den Gartenbrunnen

Die Wasserpumpe ist von der Durchlauf- und Fördermenge sowie von der Brunnentiefe abhängig. Elektrische Wasserpumpen dürfen niemals trocken laufen und sollten daher immer mit Wasser gefüllt bzw. bedeckt sein. Nach den Gesetzen der Physik können Saugpumpen nur etwa 7m hohe Wassersäulen aufbauen. Sollte sich das Grundwasser in tieferen Erdschichten befinden, muss im oberflächennahen Bereich ein entsprechend tiefer Schacht ausgehoben und die Pumpe im unteren Schachtbereich platziert werden.

Die Handschwengelpumpe

- von Hand betrieben
- maximale Förderhöhe 7m
- arbeitet nur mit gefülltem Kolbenraum
- muss angegossen werden (pumpen und währenddessen Wasser in die Pumpe gießen)
- muss vor dem Frost entleert werden

Das Hauswasserwerk

 

- komfortable Bedienung
- schaltet die Pumpe automatisch ein und aus
- hat einen Wasserspeicher
- muss vor dem Frost entleert werden

Hauswasserwerke sind automatisch selbstansaugende Pumpen, die selbst bei Luft im Brunnenrohr Wasser ansaugen können, sofern diese über dem Rückschlagventil mit Wasser gefüllt sind.T.I.P. und Gardena Hauswasserwerkebeispielsweise sind bestens zur Förderung großer Wassermengen geeignet.

 

 Die elektirische Wasserpumpe

 

- wird unauffällig im Brunnen installiert
- stärkste Wasserförderleistung
- arbeitet ohne hörbare Betriebsgeräusche
- auch für Brunnen mit geringem Durchmesser geeignet

Der Aufwand für einen Gartenbrunnen lohnt sich vor allem bei großem Wasserbedarf oder für entlegene Grundstücke, die nicht an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen sind. Ein Gartenbrunnen in Verbindung mit moderner Wasserpumpentechnik ermöglicht Ihnen aber immer eine unabhängige und kostengünstige Wasserversorgung im Garten.

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