Weihnachtstraditionen und Brauchtum

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches und traditionsreiches Weihnachtsfest

Für jeden von uns ist Weihnachten ein besonderes Fest. Der leckere Duft von Weihnachtsgebäck und Kuchen, die Vorfreude der ganzen Familie auf das Fest und die großen Kinderaugen, wenn die Geschenke ausgepackt werden. Das alles mutet magisch an und wird in den verschiedenen Ecken der Welt anders gefeiert. Auch im Laufe der Menschheitsgeschichte haben sich Traditionen und Bräuche zu Weihnachten entwickelt, die bis heute erhalten geblieben sind, so wie das Aufstellen der traditionellen Weihnachtstanne.

Geschichte der traditionellen Weihnachtstanne

Einen geschmückten Weihnachtsbaum aufzustellen, das ist ein typischer Weihnachtsbrauch, um die düstere Winterzeit zu vertreiben, mit der Hoffnung auf mehr Licht. Diese Tradition des Weihnachtsbaums ist schon mehr als 500 Jahre alt und hat sich auf der Welt weit verbreitet. Schon immer stand die Farbe Grün als Symbol für Lebenskraft und gab den Menschen Hoffnung, die dunkle und karge Jahreszeit zu überstehen. Zur Wintersonnenwende wurden bei den Kelten grüne Zweige von immergrünen Bäumen geschlagen und fanden als Schutzmittel oder zur Beschwörung des Sommers Verwendung. Immergrüne Bäume wie die Tanne aber auch zum Beispiel Eibe, Buchsbaum oder Wachholder sind von jeher in allen Religionen und Kulturen ein Zeichen des Lebens und der Gesundheit gewesen.

Der erste Weihnachtsbaum wurde Überlieferungen zufolge erst 1419 von der Freiburger Bäckerzunft aufgestellt. Er war mit Früchten und Nüssen behangen, von denen die Kinder aber erst am Neujahrstag naschen durften. Im Elsass war es erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts Brauch zu Weihnachten einen Baum aufzustellen, der mit Äpfeln, Nüssen und Süßigkeiten geschmückt war. Allerdings soll es den mit Kerzen geschmückten Weihnachtsbaum erst ab 1611 gegeben haben, und zwar im Schloss von Herzogin Dorothea Sybille von Schlesien. 1830 schmückten die ersten mundgeblasenen Christbaumkugeln die Weihnachtsbäume. Doch der edle Baumschmuck war vorerst nur der gehobenen und adeligen Gesellschaft zugänglich. Bis heute hat sich die Tradition der Christbaumkugeln erhalten und es werden immer schönere und buntere hergestellt, die sich jeder leisten kann. Im 19. Jahrhundert wurde der traditionelle Weihnachtsbaum immer glänzender, denn 1878 wurde erstmals Lametta verwendet, das glitzernde Eiszapfen symbolisieren soll. Und auch heute noch wird es gern auf die Zweige gehängt, wenn auch nicht mehr in so großen Mengen, wie es in den 80ern und 90ern üblich war.

Ohne Weihnachtsbaum kein Weihnachtsfest

Als Weihnachtsbaum wird in den mitteleuropäischen Breitengraden gern die beliebte Nordmanntanne ausgewählt, da ihre Nadeln weicher als die der anderen Tannen sind und nicht stechen. Sie ist schon regelrecht zum Klassiker geworden und darf bei vielen Familien zum Fest nicht fehlen. Wer keinen Platz für einen großen Weihnachtsbaum hat, der kann sich mit einem fertig geschmückten Weihnachtsbaum genauso viel Weihnachtsstimmung in sein Wohnzimmer holen. Die Zuckerhutfichte ist zwar viel kleiner als eine Tanne, aber dafür besitzt sie eine Wurzel und Sie können sie somit im Frühjahr in Ihren Garten pflanzen.

Ein Weihnachtsbaum hat schon etwas Magisches an sich. Unter ihm auf dem Tisch liegen die Geschenke oder sie hängen an seinen Zweigen neben süßem Naschwerk und traditionellen Christbaumkugeln. An der oberen Spitze der Tanne sitzt die glitzernde Baumspitze oder ein Weihnachtsengel, der mit wohlwollendem Blick auf alle herniederschaut. Die kleinen Lichter an den Zweigen strahlen geheimnisvoll, während Sie und Ihre Familie Weihnachtslieder singen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie ein besinnliches Fest unterm Weihnachtsbaum!

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Über Petra Diehl

Petra Diehl

Wenn der Buxus eingeht oder die Buche nicht wie gewünscht gedeiht, stehe ich als Gärtnerin mit Rat und Tat zur Seite. Die Liebe zu Pflanzen und allgemein zur Gartengestaltung habe ich relativ früh entdeckt, ganz klassisch im Garten meiner Großmutter. Meine Affinität zu Flora und Fauna entwickelte sich entsprechend weiter und so machte ich nach Ende der Schulzeit meine Passion zu meinem Beruf. Ich freue mich hier auf einen regen Austausch mit anderen Gartenliebhabern, egal ob zum Thema Pflanzenpflege oder Garten- und Terrassengestaltung.

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